Wetterrückblicke von Karl Josef Linden seit Januar 2006

Wetterrückblick Juni 2019

Gelungener Start in den Sommer 2019

 

Der vergangene Juni gehörte zu den Monaten der Rekorde – viel zu warm, zu trocken und extrem sonnenscheinreich.

Dieser erste Sommermonat war im Kreis Düren in allen Höhenlagen der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen, nur der Juni 2003 war ähnlich warm.

Mit einer Mitteltemperatur von 19,8° in Düren und 19,9° in Nörvenich sowie 18,7° auf fast 400 m Seehöhe in Schmidt betrug die Abweichung vom Langzeitwert (1981-2010) +3,4° bis +3,6°.

Bis zur Monatsmitte lagen die Wärmerekorde eher im Osten von Deutschland, im letzten Monatsdrittel setzte sich dann hochsommerliches Wetter auch im Rheinland und in der Rureifel fest. Die höchsten Temperaturen lieferte der 25. Juni, hier eine kleine Auswahl aus dem Kreisgebiet:

Heimbach-Hasenfeld 36.6°, Nörvenich 36.4°, Düren 36.2°, Jülich 36.1°, Vettweiß und Zülpich 35.7°, Kreuzau-Drove 35.6°, Langerwehe 34.6°, Heimbach 34.1°, Kermeter 33.8°, Schmidt 33.7° und Vossenack 32.0°. Die bisherigen Spitzenwerte vom 22.06.2017 wurden rund um Düren übertroffen. Am 27.Juni 1947 war es aber sicherlich noch heißer, leider gab es noch keine offiziellen Stationen im Dürener Land, in Euskirchen wurden damals 37,6 Grad erreicht (Bonn 37,9°).

Auch die Zahl der Sommertage war im vergangenen Juni extrem hoch:

11 in Vossenack, 14 auf dem Kermeter (500m) und in Schmidt, 16 in Heimbach, 17 in Nörvenich, 18 in Düren und sogar 20 im Südkreis zwischen Vettweiß und Zülpich.

Zahlreiche Hochdruckgebiete schafften der Sonne im Juni freie Sicht und als Folge gab es in allen Höhenlagen Sonnenstundenrekorde seit min. 1947. Die Abweichungen vom Mittelwert betrugen 130-160%. Hier einige Summen:

Drove 332 Stunden, Langerwehe 315, Vettweiß/Zülpich 312, Nörvenich 300, Düren 297, Schmidt 292, Hasenfeld 281 und in der Tallage von Heimbach 275 Stunden.

Insgesamt war der Juni zudem fiel zu trocken. An nur acht Tagen fiel nennenswerter Regen und Gewitter waren sehr selten. Nur in Nideggen-Schmidt schaffte ein Gewitter in der Nacht zum 6. Juni innerhalb weniger Stunden 25 l/qm. Soviel gab es in den Niederungen z.T. im ganzen Monat nicht, meist fielen nur 30-60% der üblichen Mittelwerte. Hagelunwetter wie in Süddeutschland verschonten uns zum Glück. Hier einige Summen aus dem Kreisgebiet:

Düren-Hoven 32 l/qm, Nörvenich 36 l, Heimbach und Düren 38 l, Tagebau Hambach 39 l, Obermaubach 40 l, Vlatten und Hergarten 42 l, Brandenberg 43 l, Vettweiß und Hasenfeld 46 l, Kermeter 48 l, Vossenack 50 l, Schwammenauel 51 l, Drove 52 l, Schmidt 53 l, Weisweiler 78 l und an der Grenze zum Kreis Aachen in Langerwehe sogar 79 l/qm.

Fehlende Gewitter ließen auch die stürmischen Böen nur örtlich auftreten. Am 8.6. meldeten Langerwehe 74 km/h und Nörvenich 72 km/h.

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