Monatsrückblick Kreis Düren

Monatsrückblick Kreis Düren Oktober 2019 von Karl-Josef Linden

 

 

Karl-Josef Linden

  

Nasser und warmer Oktober

 

Die Tendenz zu wechselhaftem Wetter hat sich auch im zweiten Herbstmonat fortgesetzt.

Es war der sechste deutlich zu warme Monat in diesem Jahr.

Der Spätsommer gab aber im Oktober nur kurze Gastspiele, Hochdruckgebiete blieben eine Seltenheit. Ende des Monats wurde es zum ersten Mal frostig kalt und Regen gab es in allen Höhenlagen reichlich. Soweit der allgemeine Überblick.

 

Die Analyse der Mitteltemperaturen im Kreis Düren zeigt verbreitet positive Abweichungen von einem Grad im Vergleich zum Mittelwert 1981-2010. Hier einige Stationen im Vergleich: Nörvenich 12,0°, Drove und Düren 11,9°, Vettweiß 11,7°, Heimbach 11,1°, Vossenack 10,2° und am Wilden Weg im Kermeter nur 9,8°.

Trotz der überschüssigen  Wärme war es im Vergleich zu den Extremwerten des Oktobers noch ziemlich normal. Der kälteste Oktober seit 1937 erreichte 1974 nur 6,9° in Düren und der wärmste14,5° im Jahr 2001.

 

In der Monatsmitte wurde am 13.10. rund um Düren ein letzter Sommertag über 25° ermittelt. Die absoluten Höchstwerte wurden in Hoven (26,0°), Drove (25,2°), Düren (25,1°) und Nörvenich (25,1°) gemessen. Nur die letzten fünf Tage des Monats waren deutlich zu kalt mit knackigen Frösten in den Tälern und extrem starkem Flug der Kraniche. Die Tiefstwerte lagen zwischen 0° und -3°, am Erdboden bis -5,7° (Rurtal bei Düren).

Die Lufttemperaturen sind für Oktober in den Niederungen durchaus normal, das zeigen die Extreme von -5,6° 1950 in Elsdorf und +28,6° im Jahr 1983 in Jülich.

Die Zahl der Frostnächte blieb gering und schwankte zwischen ein und drei Frosttagen.

 Der zweite interessante Parameter ist die Sonnenscheindauer im Kreisgebiet. Hier konnte man nicht vom goldenen Oktober sprechen denn die Summen erreichten meist nur 80% der Mittelwerte: Kreuzau-Drove 123 Stunden, Vettweiß 108, Düren 98, Nörvenich 83 und in der Tallage von Heimbach -bedingt durch die immer tiefer stehende Sonne- nur 77 Stunden.

 Nach monatelanger Trockenheit freuten sich die Forstbesitzer, Landwirte und Hobbygärtner im Oktober besonders über die großen Regensummen. Gut 30-80 % mehr Regen als normal fielen zwischen Vossenack und Jülich, hier einige Messergebnisse:

Vossenack 102 l/qm, Kermeter 94 l, Brandenberg 93 l, Drove 87 l, Schmidt-Harscheid 85 l, Nörvenich und Vettweiß 82 l, Heimbach 81 l, Hergarten 80 l, Jülich 79 l, Vlatten 72 l, Tagebau Inden 71 l, Niederzier 69 l, Düren 64 l und in Düren-Hoven nur 56 l/qm.

Die maximalen Tagesniederschläge brachten Dauerregen am 01. und 20. Oktober mit Summen zwischen 20 und 30 l/qm.

 
 

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Oberstudienrat
Karl Josef Linden
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