Monatsrückblick Kreis Düren

Monatsrückblick Kreis Düren März 2021 von Karl-Josef Linden

 

 

Karl-Josef Linden

  

Temperaturrekorde im abwechslungsreichen März

Der Auftakt in den ersten Frühlingsmonat war 2021 sehr sonnig und trocken, von kurzen winterlichen Phasen bis hin zu sommerlichen Temperaturen war aber alles dabei. Die Durchschnittstemperaturen lagen 0,2 bis 0,5 Grad über den Mittelwerten des Zeitraums 1991-2020. In höchsten Lagen wurden Mittelwerte von 4,8° (Kermeter) bis 5,7° (Schmidt) gemessen, in den Niederungen von 6,7 Grad rund um Nörvenich bis 6,4 Grad in Düren.

 

Das Auf und Ab der Temperaturwerte verdeutlichen die Höchst- und Tiefstwerte aus dem Kreis Düren sehr anschaulich. Am 7. März wurden im Dürener Rurtal -6,2° (am Boden -10,4°) und in Nörvenich -5,8° gemessen (Vossenack -4,4° und Kermeter -5,8°). Diese Werte sind weit entfernt von den Rekordfrösten vergangener Jahrzehnte, z.B. in Jülich -14° im März 1971. Zahlreiche Fröste wurden vor allem im ersten Monatsdrittel in klaren Nächten gemessen (5 in Aldenhoven, 7 in Nörvenich, 9 in Vettweiß und Drove, sowie 10 in Heimbach).

Bisher einmalig waren aber die fast sommerlichen Höchstwerte (Sommertage ab 25°) in den letzten Märztagen. Folgende Spitzenwerte und neue Märzrekorde wurden mir gemeldet: Vettweiß und Vlatten 26.0°, Hergarten 25.8°, Heimbach 25.3°, Kermeter 25.2°, Drove 25.1°, Aldenhoven 25.0°, Düren und Nörvenich 24.9°, Jülich 24.8°, Schmidt-Harscheid  24.4° und in Vossenack 23.9°. Seit 1937 werden im Raum Düren Temperaturen gemessen, ähnlich hohe Werte gab es am 29.3.1968.

Darüber hinaus war der erste Frühlingsmonat in Eifel und Börde recht sonnig. Forsythien, Magnolien und erste Obstbäume, wie Kirsch- und Birnbäume standen bis zum ersten April in Blüte. Folgende Sonnenscheinsummen brachten erste Bräune in die Gesichter und standen für die Solarkollektoren zur Verfügung: Aldenhoven 194 Stunden, Drove 192, Düren 189, Vettweiß 181, Nörvenich 162, Hasenfeld 152 und in der Tallage von Heimbach 144 Stunden.

In den wolkenlosen Tagen zum Monatsende sanken zudem die Luftfeuchtewerte auf sehr niedrige Werte von 19% in Heimbach und 24% in Düren. Die Trockenheit des Wintermonats Februar setzte sich auch im März (vor allem in der zweiten Monatshälfte) durch. Nur 60-75% des durchschnittlichen Regens fiel im Flachland, bis 85% waren es in den Lagen über 500 m Seehöhe.

Hier zum Vergleich eine Auswahl von Niederschlägen an Wetterstationen zwischen Vettweiß und Jülich: Nörvenich 29 l/qm, Vettweiß 36 l, Düren-Hoven 39 l, Kermeter 41 l, Vlatten 42 l, Düren 44 l, Drove und Hergarten 49 l, Heimbach 51 l, Weisweiler und Jülich 52 l, Hasenfeld 56 l, Schmidt 57 l, Brandenberg 59 l und in Vossenack 65 l/qm .

An sieben Tagen fiel der Niederschlag im Kreisgebiet noch als Schneeregen oder Schnee, am 27. März sogar bis herunter nach Düren. Die maximalen Schneedecken blieben mager bei 1 bis 3 cm (z.B. in Schmidt bei einem Gewitter mit Starkschneefall am 27. März).

Wenige Sturmtiefs überquerten unsere Region zum Frühlingsstart. Das kräftigste Sturmtief hieß „KLAUS“ und schaffte am 11. März Windstärke acht bis neun:

67 km/h in der Tallage von Heimbach, 83 km in Düren und Heimbach-Hasenfeld, 93 km im Raum Aldenhoven sowie 104 km/h (Windstärke 10) am Flughafen Nörvenich.

 


 

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Oberstudienrat
Karl Josef Linden
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