Wetterrückblicke von Karl Josef Linden seit Januar 2006

Wetterrückblick Juni 2018

 

Anhaltende Wärme und Trockenheit im Juni

Auch der erste Sommermonat Juni war in diesem Jahr deutlich zu warm, wie schon die Monate April und Mai. Der legendäre Juni 2003 bleibt aber auch im Raum Düren Spitzenreiter. In diesem Jahr wurden zwischen Vettweiß, Düren und Jülich Mitteltemperaturen von 17,8 bis 18,0 Grad gemessen. Nur wenige Orte schafften im Juni mehr als 19 Grad:

2003 mit 19,9 Grad in Düren,

2017 mit 19,4 Grad in Düren,

1947 mit 19,3 Grad in Elsdorf,

1976 mit 19,0 Grad in Nörvenich.

Die Abweichungen vom Langzeitwert betrugen in diesem Jahr +1,4 bis +1,6 Grad. In den Höhenlagen der Rureifel erreichte Vossenack einen Mittelwert von 16,4 Grad und der Kermeter 15,8 Grad.

 

Im ersten Drittel des Monats gab es viele Sommertage, danach wurde um den kalendarischen Sommeranfang die kühlste Phase (Schafskälte) notiert. Bodenfröste wie in anderen Jahren traten aber in den Tallagen der Eifel diesmal nicht auf. Die Höchstwerte der Temperaturen überstiegen örtlich die 30°-Marke:

31,3° in Vettweiß, 30,9° in Vlatten, 30,2° in Nörvenich, 30,0° in Kreuzau-Drove, 29,6° in Zülpich, Hergarten und Düren, 28,2° in Heimbach, 27,9° auf dem Kermeter und in Schmidt sowie 26,4° in Vossenack.

 

Die Zahl der Sommertage über 25° war in allen Höhenlagen überdurchschnittlich. Zwischen Vettweiß und Jülich wurden 9-11 Sommertage zusammengerechnet (Mittelwert 7) und in den Höhenlagen des Kreises 4-5 Sommertage (Mittelwert 4).

 

Schauen wir auf den für die Landwirtschaft wichtigen Faktor „Niederschlag“. Ohne die Regenmengen vom 1. Juni wäre die Situation der Bodenfeuchte jetzt Anfang Juli noch wesentlich angespannter gewesen. Die Regensummen waren - wie schon in den Vormonaten – sehr gering. Hier einige Beispielorte und die Abweichungen vom Langzeitwert:

  • Vettweiß 19 l/qm (Mittel 59 l);
  • Linnich-Gevenich 28 l/qm (Mittel 79 l);
  • Düren 46 l/qm (Mittel 60 l);
  • Vossenack 42 l/qm (Mittel 86 l);

Die Situation war also gerade im Nordkreis mit den großen landwirtschaftlichen Flächen sehr angespannt, z.T. viel nicht einmal ein Drittel des Normalregens.

Schwere Unwetter blieben bei uns zum Glück aus, sie traten an der Mosel, der Saar und in der Südeifel rund um Daun auf.

 

Die Sonnenscheinbilanz blieb normal bis leicht überdurchschnittlich im Kreisgebiet. Rekordwerte von 250 Sonnenstunden wie im Jahr 2003 konnten nicht abgelesen werden. Hier einige Summen:

Raum Kreuzau/Drove 210 Stunden, Raum Zülpich/Vettweiß 192 Stunden, Windpark Schmidt 190 Stunden, Raum Elsdorf/Nörvenich 187 Stunden, Großraum Düren 180 Stunden und in der Tallage Heimbach 168 Stunden.

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