| Hürtgenwaldgedicht |
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Hürtgenwald
von Daniel Behrendt Mein Herz ist hier im grünen Zuhaus‘, darum zieh ich auch gerne hinaus in die Wälder und Felder hier am Ort. Ich denke ich geh hier nie mehr fort.
Langsam ist in den Dörfern das Leben, müssen der Uhr weniger Tribute geben. Oft bleibt Zeit für ein freundliches Wort über dies und das und hier und dort.
Dunkle Flecken gab es in der Geschichte. Schoss man doch vieles hier zunichte. Doch die Ferne der Vergangenheit, trennt uns von dieser schlimmen Zeit.
Im Frühjahr, da blühen die ersten Blumen in Wäldern, auf Wiesen und Ackerkrumen. Gelber Raps erfüllt mit seinem Duft die erste warme Frühlingsluft.
Dann im heißen Sommer reift das Korn. Das Wetter gibt zum Wandern Ansporn. Auch ein Schauer Regen in diesen Tagen, kann die Sommerlaune selten verjagen.
Im Herbst färben sich die Wälder bunt Ziehende Vögel tun ihre Abreise kund. Regen und Wind zerren und drehen, an den Windrädern die hier stehen.
Der Winter lockt Kinder aus dem Haus. Schneemänner putzt man fein heraus. Zu Weihnachten leuchten die kleinen Orte. Jeder wie eine winzige Himmelspforte.
Auch feiert man hier so manches Fest. Pfarre, Schützen, Feuerwehr und der Rest halten jedes Jahr hier Feten und Feiern ab. Da wird an Wochenenden die Zeit gar knapp.
Ganz besonders wunderbar und schick ist von hier aus der weite Fernesblick. Beim Feuerwerk oder Wetterschauspiel kostet der Erste-Reihe-Platz nicht viel.
Zeigt das Wappen auch dreigeteilte Uneinigkeit haben wir doch höchstens gesunden Wettstreit, auch hier helfen die ruhigeren Leben die sich aus der Dorfgemeinschaft ergeben.
Ich kann jedem nur dringend empfehlen, sich selbst ein wenig zu beseelen und sich einmal umzuschauen in des Hürtgenwaldes grünen Auen. |

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